Die ideale Immobilienlage finden

Das Mehrfamilienhaus als Vermögensanlage

Ein Mehrfamilienhaus ist eine sichere Kapitalanlage. Da Mieten auch in Zukunft kontinuierlich weiter steigen, ist das Objekt vor Inflation geschützt. Zudem ermöglicht es regelmäßige Mieteinnahmen. Hier ist das Risiko deutlich geringer als bei einem Einfamilienhaus, da Sie nicht nur auf die Zahlung einer einzelnen Partei angewiesen sind.

Mehrfamilienhäuser sind leichter zu verwalten als mehrere einzelne Wohnungen an verschiedenen Standorten. Außerdem locken sie mit attraktiven Steuervorteilen: 2% der Investitionssumme können Sie jährlich von den Steuern absetzen.

Ob Sie ein Mehrfamilienhaus bauen, um es komplett zu vermieten, eine Wohnung selbst bewohnen und die anderen vermieten, oder das Objekt gar als Mehrgenerationenhaus für sich und Ihre Familie nutzen wollen – die Möglichkeiten sind vielfältig. Vor dem Bau sollten Sie jedoch einiges beachten. So ist zum Beispiel die Lage eines Immobilienstandortes essenziell.

 

Vor der Immobilieninvestition sollten Sie sich eine gute Lage aussuchen

Da sich der Wert des Objekts im Laufe der Jahre natürlich steigern soll, sollten Sie sich im Vorfeld genauestens erkundigen: Wie sieht es momentan in dem Viertel aus, das Sie interessiert? Was ist bautechnisch in Zukunft geplant und kann dies einen Einfluss auf die Zufriedenheit Ihrer Mieterinnen und Mieter haben?

Beliebte Stadtteile sind natürlich besonders rentabel: Sollten Sie ein Mehrfamilienhaus in Hamburg bauen, beispielsweise in Eimsbüttel, sind die Wohnungen deutlich gefragter als in Steilshoop – und dementsprechend mehr Miete können Sie verlangen.

Bei Ihrer Auswahl sollten Sie das Wachstum des Standorts, die Miet- und Kaufpreise sowie das soziale Milieu beachten. Außerdem können Sie sich vorher über die Höhe der Rendite an Ihrem gewünschten Standort informieren, sowie darüber, wie gefragt die dortigen Wohnungen am Immobilienmarkt sind.

 

Der perfekte Standort: Unterschiedliche Mieter haben unterschiedliche Ansprüche

Wichtige Faktoren, die Sie in die Auswahl Ihres Immobilienstandorts miteinbeziehen sollten, sind beispielsweise die Infrastruktur, Lärmquellen und die Nachbarschaft. Eine gute Verkehrsanbindung ist vorteilhaft. So sollten öffentliche Verkehrsmittel genauso gut wie Schnellstraßen oder Autobahnen erreichbar sein. Auch Geschäfte, Einkaufsstraßen und medizinische Versorgungsmöglichkeiten werten die Lage Ihrer Immobilie auf.

Je nachdem, welche Mieterinnen und Mieter in ihrem Mehrfamilienhaus leben, ändern sich ihre Ansprüche an die Standortlage.

Junge Paare und Singles legen eventuell Wert darauf, dass ihre Arbeit in der Nähe oder zumindest gut erreichbar ist. Dabei helfen ausreichend Parkmöglichkeiten für Autos, gut ausgebaute Fahrradwege oder eine exzellente Anbindung an Bus und Bahn.

Familien hingegen bevorzugen Wohnen im Grünen. Ein eigener Garten, Grünflächen um das Haus herum sowie nahegelegene Freizeit- und Erholungsmöglichkeiten punkten hier. Außerdem ist es von Vorteil, wenn sich im Viertel Kindergärten, Kitas, Schulen, Spielplätze und Sportvereine befinden.

Für Senioren ist es wichtig, dass Ärzte und Einkaufsmöglichkeiten fußläufig zu erreichen sind. Auch Erholungsmöglichkeiten wie Parks oder Wälder zum Spazierengehen sind Pluspunkte. Sie bevorzugen eine ruhige Lage, in der kein Lärm durch einen Flughafen, Bahnhof oder Windanlagen herrscht.

Je nach Größe des Mehrfamilienhauses können Sie entscheiden, ob Sie es selbst verwalten oder eine Mietverwaltung zu beauftragen. Wenn Sie es selbst verwalten, ist es sinnvoll, wenn Sie in der Nähe wohnen, um sich lange Anfahrtszeiten zu sparen. Sollten Sie selbst in das Haus einziehen, müssen Sie natürlich auch an Ihre eigenen Wünsche und Bedürfnisse denken.

Die Wahl des Standorts für ein Immobilieninvestment ist nicht einfach, doch wenn Sie alles richtig machen, haben Sie eine sichere Kapitalanlage für die Zukunft.

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