Der Rolladenpanzer und seine Windwiderstandsklasse

Es gibt mehrere Faktoren, die entscheidend für die Windwiderstandsklasse eines Rolladens sind. Dazu gehört unter anderem der Behang das Rolladens, die Auswahl der Führungsschienen, aber auch die Breite des Rolladens. Möchte man sich optimal ausstatten, muss man zunächst einmal die Windlastzone in dem Gebiet ermitteln, in dem man wohnt.

Tut man dies nicht und sucht sich einen falschen Rolladenpanzer aus, kann dies bei einsetzendem Wind verschiedene Zerstörungen verursachen. Je größer das Fenster ist, desto größer ist auch die Chance des Windes, auf den Rolladenpanzer einzuwirken. Das Material spielt zunächst keine große Rolle. Sowohl die Rolladenprofile aus Alu, als auch aus PVC können dem Wind trotzen.

PVC kann mehr als man denkt

Viele Experten werden vielleicht widersprechen, da PVC theoretisch nicht so stabil ist wie Aluminium. Wenn man jedoch einige Tipps und Hinweise beachtet, kann PVC ebenso windbeständig sein. Eine guter Tipp für den Rolladen aus PVC ist es, dass wenn der Wind einsetzt, dieser komplett nach unten gefahren werden sollte. Auf diese Weise bietet er keine Angriffsfläche für den Wind. Kommt jedoch richtiger Sturm auf, wäre es besser den Rolladenpanzer nach oben zu fahren. Ist der Sturm vorbei, sollte man einen Probedurchlauf machen, damit man herausfindet, ob der Rolladenpanzer nicht in den Rolladenkasten gedrückt wurde.
Lebt man in einer stärkeren Windlastzone, so sollte man sich sofort für festere Führungsschienen für den Rolladenpanzer entscheiden. Die Breite der Führungsschiene sollte in jedem Falle mehr als 45 Millimeter betragen, da man sonst von eklatanten Zerstörungen durch Wind und Sturm ausgehen kann.